Journal

Kein Mensch, der nicht schon einmal in den sternklaren Nachthimmel geblickt und sich sehnsuchtsvoll in die Tiefen dieses mystisch-mysteriösen unendlichen Raumes geträumt hat! Was also sind eigentlich Sterne? Realität, Fiktion oder Wunschtraum? Einfach nur selbstleuchtende Ballungen aus Gas und Staub – oder mehr? Und wie sehen sie wirklich aus? Was fasziniert uns an ihnen?...

Auch nach Berentung kein bisschen weise und ruhiger geworden, also weiterhin interessiert und engagiert für die kulturelle Entwicklung meiner Wahl-Heimatstadt Erfurt - so auch als Mitglied des Fördervereins Forum Konkrete Kunst e. V. - bin ich entsetzt und empört nicht nur über die Vorgänge um die Galerie Waidspeicher im Kulturhof Krönbacken, sondern auch über das...

HILFE – ÜBERFALL! Bunt und bizarr hat ein Pixeltsunami am 10. Dezember 2015 die Wände des Erfurter Frauenzentrums in der Pergamentergasse 26 überrollt, und das Gewirbel und Geflimmer aus Tausenden und Abertausendender farbigen Partikelchen, die sich auf A5-Miniaturformaten in unterschiedlichsten, stets wechselnden Formationen – vorzugsweise Spiralen und Sternen – tummeln, hält noch bis 25.02.2016 an.         Eine Eingangsperformance...

Dem Erfinder des sogenannten „epischen Theaters“ mit seinem distanzierenden V(erfremdungs)-Effekt Bertolt Brecht wird nachgesagt, dass er 1955, nach der Grundfarbe für die Bühnenausstattung für sein Stück „Das Leben des Galilei“ gefragt, geantwortet haben soll: „Mir ist jede Farbe recht, Hauptsache, sie ist grau." Offenbar haben sich die Gartenkünstler, die an der Nordseite der Krämerbrücke ihr Werk...

Titelfoto: 2009: „KUNST +“ Universität Erfurt / Fachbereich Kunst Es weht der Wind mit Stärke 10, das Schiff schwankt hin und her! Am Himmel ist kein Stern zu sehn, es tobt das wilde Meer …   Das ist nicht nur ein berühmt-berüchtigtes Lied von Michael Jary aus dem Jahr 1939, gesungen u. a. von Heinz Rühmann im weniger berühmten Film „Paradies...

Sprüche mit hoher Halbwertzeit stammen, zumal in Thüringen, meist vom Altmeister aus Weimar – so auch hier der zweite (getan lt. JWvG ausgerechnet vom legendären Götz von Berlichingen: Honi soit qui mal y pense!). Der erste – ein ebenfalls unverwüstlicher Klassiker – floss einst aus der Feder von Heraklit aus Ephesos (520 - 460 v....

Sie war eigentlich immer hässlich – eine der hässlichsten Straßen, die ich kenne: die Landsberger Straße dicht hinter dem Hallenser Hauptbahnhof. Aufgewachsen in einer parallel verlaufenden 50er-Jahre-Siedlung der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft Eisenbahn, sauber, hell, großzügig angelegt und mit selbst gepflanzten, inzwischen waldartig hohen Bäumen begrünt (daher kann ich mir wohl Wohnen ohne Bäume nicht vorstellen …!), suchte...